Zahnärztin
Dr. Heike Strobel
Albert-Einstein-Str. 2
12489 Berlin

Telefon: (030) 63 92 24 05
Fax: (030) 63 92 23 88
E-Mail: dr.strobel@gmx.de

Die Praxis befindet sich im 2. OG des Gesundheitszentrums.

Es stehen Ihnen in unmittelbarer Umgebung des Gesundheitszentrums kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
In der Nähe (2 Min. Fußweg) gibt es zusätzlich ein öffentlich nutzbares Parkhaus.


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An Wochenenden und Feiertagen nutzen Sie bitte den kassenzahnärztlichen Notdienst:
Tel. 030 89004 333 oder www.kzv-berlin.de

News

Abkürzungen - oft böhmische Dörfer

Osterholz-Scharmbeck (OHZ), den 23.08.2017: Nicht nur, dass man die sprichwörtliche Arzt-Klaue oft nicht lesen kann, nein, auch viele Abkürzungen oder Fachausdrücke sagen einem gar nichts und lassen so manchen Patienten ratlos zurück. Selbst der Zahnarzt vergisst manchmal, dass er normalerweise einen Laien auf dem Stuhl liegen hat, der vielleicht ganz gern wüsste, was sich hinter einzelnen Buchstaben oder fachspezifischen Wörtern verbirgt.

Die gängigsten hat die Zahnarztpraxis Dr. med. dent Steffen Klabunde einmal zusammengestellt. Wenn beim nächsten Besuch in der Praxis von "drei-sechs x" gesprochen wird, kann man also gleich mitreden. Los geht's, angefangen mit dem sogenannten Zahnschema. Will der Zahnarzt seiner Zahnarzthelferin oder seinem -helfer mitteilen, welche Zähne in Ordnung sind und welche nicht, bräuchte er ziemlich lange, würde jeder einzelne der Beißerchen mit vollem Namen ausgesprochen. Ob Schneide-, Eck oder Reißzahn oder die vorderen und hinteren Molaren und dann auch noch oben, unten, links oder rechts, erkennt man an den Zahlenfolgen, auf die man sich einmal geeinigt hat. Diese besteht aus den Zahlen 1 bis 4, gefolgt von den Zahlen 1 bis 8 (falls vorhanden). Die 1, 2, 3 oder 4 stehen dabei für Oberkiefer rechts, Oberkiefer links, Unterkiefer links, Unterkiefer rechts. Die nächste Ziffer betrifft den Zahn, um den es sich handelt. Der erste Zahn, also Nummer 1, ist dann jeweils der Schneidezahn, der letzte, sofern man Weisheitszähne hat, der achte. Ist bei einer Untersuchung von der "Zwei-Eins" die Rede, dann bedeutet dies, dass der erste Schneidezahn im Oberkiefer links betroffen ist. Ein Weisheitszahn im Unterkiefer rechts würde hingegen als "Vier-Acht" bezeichnet. Nach der Zahl, mit der der Zahn genannt wird, folgt meist ein Buchstabe. Folgende Bedeutung haben diese:
b = Brückenglied c = Karies e = ersetzt f= fehlt h = Klammer (Halteelement) i = Implantat k = Krone o = Geschiebe pk = Teilkrone t = Teleskopkrone x = extraktionswürdig z = zerstört. "Drei-Sechs x" heißt also, dass der erste große Molar im Unterkiefer links extraktionswürdig ist, also möglicherweise gezogen werden könnte. Natürlich wird ein Zahnarzt zunächst alles versuchen, einen Zahn zu erhalten.

Nicht nur die Abkürzungen sind für manche Patienten böhmische Dörfer, auch viele Fachausdrücke sind nicht als das erkennbar, was sie auf gut Deutsch aussagen wollen. Kein Wunder, sind doch die Begriffe lateinischen Ursprungs. Bringt man also ein wenig Licht ins Dunkel: -Approximal = zwischen zwei Zahnkrone befindlich -Buccal = wangenwärts/Richtung Wange -Distal = von der Kiefermitte abgewandt, zum Kieferbogenende gesehen -Interdental = Zahnzwischenraum, zwischen den Zähnen befindlich -Labial = der Lippe zugewandt, zur Lippe hin -Lingual = der Zunge zugewandt, die Zunge betreffend -Mesial = der Kiefermitte zugewandt, zur Kiefermitte hin -Okklusal = der Zahnkontakt zur Kaufläche hin, kauflächenwärts -Palatinal = den Gaumen betreffend (und damit Oberkieferbezogen) -Vestibulär = zum Mundvorhof hin -Zervikal = in Richtung Zahnhals, den Zahnhals betreffend.

Diese Begriffe fallen bei einer Analyse des Zahnschemas häufig. Aber auch für das, was umgangsprachlich Loch im Zahn genannt wird oder Zahnfleischentzündung, gibt es Fachbegriffe. Über die wird im nächsten Blog aufgeklärt!

Wie lange darf man nach einem Zahnarztbesuch nicht rauchen?

Das im Rauch enthaltene Nikotin führt zu einer Engstellung der kleinen Blutgefäße. Das reduziert die Durchblutung im Gewebe und damit die Abwehrkräfte im erheblichen Maß. Eine verzögerte Wundheilung und länger anhaltende Wundschmerzen nach einer zahnärztlichen Operation können die Folge sein.

Nach einem operativen Eingriff in der Mundhöhle sollten Sie für etwa 2 Wochen bis zum vollständigen Wundverschluss auf das Rauchen verzichten. Auf keinen Fall aber sollten Sie rauchen, solange die Spritze noch wirkt.

Es hat aus zahnärztlicher Sicht viele weitere Vorteile mit dem Rauchen aufzuhören. Wir wissen heute, dass das Rauchen einer der wesentlichen Faktoren für die Entstehung und das Fortschreiten von Zahnfleisch- und Knochenschwund, der sogenannten Parodontitis ist. Auch hier spielt die verminderte Durchblutung des Gewebes eine entscheidende Rolle.

Neben einer Verringerung des Kariesrisikos werden unschöne gelbliche Zahnverfärbungen und Mundgeruch wirksam vermieden, wenn Sie auf das Rauchen verzichten.

Es gilt darüber hinaus als erwiesen, dass Raucher ein erheblich höheres Risiko tragen, an Mundkrebs zu erkranken. Wie das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg informiert, enthält der Rauch einer Zigarette über 90 nachweislich krebserregende Substanzen. Mit jeder Zigarette entstehen Schäden am Erbgut, welche dazu führen können, dass Körperzellen entarten. Das begünstigt die Entstehung von bösartigen Geschwüren. Der zeitgleiche Genuss von alkoholischen Getränken verstärkt diesen Effekt.

Die negativen gesundheitlichen Auswirkungen betreffen aber insbesondere auch die allgemeine Gesundheit. Schwere Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen gehören ebenso zu den gefährlichen Folgen des Rauchens.

Ein Ausblick ist jedoch, dass ein Rauchstopp die Mundgesundheit nachhaltig verbessert. Bereits nach kurzer Zeit normalisieren sich Puls und Blutdruck. Innerhalb weniger Tage nach dem Rauchstopp sind Geruchs- und Geschmackssinn regeneriert. Das Risiko für Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs sinkt innerhalb von 3-5 Jahren nahezu auf das Niveau eines Nichtrauchers. Auch die Schäden für die Allgemeingesundheit können begrenzt und teilweise sogar rückgängig gemacht werden.

Es lohnt sich also darüber nachzudenken, ob man mit dem Rauchen aufhören sollte.

Sollten Patienten dies aber nicht schaffen, so ist es wichtig, dass sie von ihren behandelnden Zahnärzten dennoch gemocht und akzeptiert werden.

Autor: Dr. Andreas Böhle

Gesundheitliche Versorgung weltweit und vor allem in Entwicklungsländern verbessern

Der Jahreskongress des Weltverbands der Zahnärzte, der World Dental Federation (FDI), tagte vom 24. August bis 01. September in Madrid. Auch die deutsche Delegation unter der Leitung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) brachte sich in die Beratungen und Diskussionen ein. Die FDI verabschiedete ihren Strategieplan für 2018 bis 2021, in dem die Aspekte weltweite Flucht und Migration eine zentrale Rolle spielen, sowie neun politische Stellungnahmen.

Als Reaktion auf die Abschlusserklärung der G20-Staaten in Hamburg mit dem Tenor „Gesundheit global gestalten“, in der der weltweite Abbau von Ungleichheiten im Bereich der Gesundheit gefordert wurde, sieht der Weltzahnärzteverband sich in der Pflicht, auch seitens der Zahnmedizin Maßnahmen zu ergreifen, die weltweit mehr gesundheitliche Chancengleichheit erwirken sollen. So soll zum Beispiel kein zahnärztliches Hilfspersonal aus Drittstaaten abgeworben werden, um qualifizierte Berufe genau dort zu belassen, wo medizinische Hilfe besonders nötig ist. Zudem sollen strategische Unterstützungsmaßnahmen initiiert werden, um die Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern zu verbessern. Und auch die Versorgung bei (Mund-)Gesundheitsproblemen von Geflüchteten muss besser geregelt werden.

„Den strategischen Plan des Weltzahnärzteverbands begrüßt die Zahnärzteschaft Deutschlands ausdrücklich“, so der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel. „Bei Erkrankungen qualifizierte (zahn-)medizinische Hilfe zu bekommen, sollte für alle Menschen ein Grundrecht sein, aber auch die Vorbeugung von Erkrankungen hat einen hohen Stellenwert. Beides hilft, die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Hier gibt es Handlungsbedarf – die Weltgemeinschaft der Zahnärzte will dies aktiv angehen, die deutsche Delegation hat dafür in Madrid bedeutende Impulse gegeben.“

Die FDI verabschiedete zudem neun Stellungsnahmen, unter anderem zu den Themen „Qualität in der Zahnmedizin“, „Nachhaltigkeit“ sowie „Kontinuierliche zahnmedizinische Fortbildung“, damit wollen die Mitgliedsländer der FDI sich zu einer stetig hohen Qualität in der Zahnmedizin verpflichten.

Zerstörerischer Rausch

Dass zucker- und säurehaltige Lebensmittel schlecht für die Zähne sind, ist heutzutage allgemein bekannt. Aber nur wenige wissen, wie zerstörerisch sich der Konsum illegaler Drogen wie Kokain, Crystal Meth, Heroin und selbst Cannabis auf die Mundgesundheit auswirken kann. Das liegt zum einen an der chemischen Wirkung von Drogen wie Crystal, die den Zahnschmelz angreifen. Zum anderen bestimmen Drogen mit zunehmender Abhängigkeit den Alltag der Betroffenen, woraufhin diese ihre Mundhygiene häufig vernachlässigen. So können unter anderem Karies und Parodontitis entstehen oder sich weiter verstärken.

Wie die Mundgesundheit innerhalb kürzester Zeit durch Drogen zerstört werden kann, ist Thema der neuesten Ausgabe der Patientenzeitschrift „ZahnRat“, die in diesen Tagen erscheint.

Das achtseitige Heft liegt kostenfrei in allen sächsischen Zahnarztpraxen aus und ist online verfügbar. Weitere Informationen gibt es unter www.zahnrat.de oder auf Facebook unter www.facebook.com/zahnrat.de.



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